Ein Ausflug in unser krankes Gesundheitswesen

> Samstag, Oktober 01, 2016

EIN AUSFLUG IN UNSER KRANKES GESUNDHEITSWESEN

Genesis:  im August 2016 ertastet unser Patient an seiner linken Schulter ein circa 4X4 cm grosses Geschwür. Vorbildlich besucht er seine Hausärztin, welche nach einer Untersuchung mit einen Ultraschallgerät vorsichtig ein Fettgeschwür diagnostiziert und schickt den Patienten nach Liestal zum Spezialisten zur weiteren Behandlung. Der Patient bekommt einen Termin für einen chirurgischen Eingriff zur Entfernung dieses gutartigen Tumors. Zur Einsparung unnötig hoher Kosten lehnt der Patient eine Narkose mit anschliessendem Spitalaufenthalt ab und schlägt dem Chirurgen einen ambulanten Eingriff mit Lokalnarkose vor. Nach 12 Minuten war die Operation erfolgreich abgeschlossen, wonach der Patient zufrieden nach Hause ging im Bewusstsein mit der ambulanten Operation der Krankenversicherung viel Geld gespart zu haben. Apokalypse: schön wärs, leider weit gefehlt: für diesen kurzen Eingriff musste einer der professionellen Operationssäle für komplexe lange Operationen belegt werden und durch ein Team vorbereitet werden, eine Transportprson, ein Narkosearzt ein Asistenzarzt, eine Operationsschwester und eine Ueberwachung der am Patienten angeschlossenen Geräte zu 100% beschäftigt werden. In einer Tagesklinik oder Ambulatorium hätten nach sorfältiger Recherche die Behandlungskosten zwischen 15% und 20% betragen, also 5-7x weniger als im Spital. Dies ist ein klassischer Fall und leider nicht nur der Einzige warum die Gesundheitskosten explodieren. Da ist ja noch die Politik, in diesem Fall Herr Weber, der weiter die Kosten in die Höhe treibt. Da sollen doch das Bruderholzspital beibehalten werden und unter anderem die ambulanten Behandlungen dort durchgeführt werden. Auch hier mit einer riesigen Infrastruktur. Völlig unnötig. Wer vom Oberbaselbiet geht denn dort hin. Diese Einwohner bevorzugen dann die Privatkliniken in Liestal. Zum Standort Bruderholz: dieses Spital ist so unnötig wie 40% aller Spitäler in der Schweiz, welche so 15-20 Milliarden an Gesundheitskosten verursachen und geschlossen werden können. Die Zeiten, dass man mit Ross und Wagen höchstens 30 Minuten zur nächsten Klinik benötigt sind vorbei. Und riesige Ueberkapazitäten treiben die Gesundheitskosten nur noch weiter in die Höhe. Ein kontrollierter, koordinierter Abbau ist hier gefragt! 1.10.2016/ Art Flint, Chefredaktor Plattform21.


 

 

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